Kundensortiment
Unternehmen sehen nur freigegebene Artikel, Einheiten und kundenspezifische Referenznummern.
Für Vertriebsleitung und Auftragsabwicklung / 04
Wer ein B2B-Bestellportal entwickeln lassen will, kennt den Ablauf: Kunden senden Bestellungen als PDF, Tabelle oder freie E-Mail. Der Innendienst prüft Artikel und Konditionen, erfasst alles erneut und klärt Rückfragen – obwohl viele Kunden wiederkehrend dieselben Produkte bestellen.
Zielbild / 01
Ein individuelles B2B-Bestellportal zeigt jedem Kunden sein freigegebenes Sortiment, seine Konditionen und passende Bestellwege. Vollständige Aufträge werden kontrolliert an die interne Abwicklung übergeben.
Das Portal bildet nicht einfach einen öffentlichen Shop nach. Es berücksichtigt Geschäftsbeziehungen, individuelle Sortimente, Freigaben und die Übergabe in Ihren bestehenden Auftragsprozess.
Ausgangslage / 02
Bausteine / 03
Unternehmen sehen nur freigegebene Artikel, Einheiten und kundenspezifische Referenznummern.
Preise oder Preislogiken werden aus der vereinbarten Quelle übernommen und je Kunde eindeutig dargestellt.
Artikelnummer, Favoriten, Bestellvorlagen oder Wiederbestellung verkürzen die wiederkehrende Beschaffung.
Besteller, Genehmiger und Administrator je Kundenunternehmen; Budget- oder Wertgrenzen lösen eine Freigabe aus.
Vollständige Bestellungen werden geprüft und mit Kundenreferenz an ERP oder Auftragsverwaltung übergeben.
Kunden sehen frühere Bestellungen, Auftragsbestätigungen und den freigegebenen Lieferstatus.
Beispielablauf / 04
Die Bestellung bleibt für den Kunden schnell und für die interne Abwicklung strukturiert.
Unternehmen, Rolle, Lieferadressen und freigegebene Konditionen werden sicher zugeordnet.
Der Nutzer sucht im eigenen Sortiment oder übernimmt Positionen aus einer früheren Bestellung.
Mengen, Einheiten, Pflichtreferenzen und Lieferangaben werden vor dem Absenden kontrolliert.
Die Bestellung erreicht das führende System automatisch oder nach einer bewusst definierten internen Freigabe.
Im Detail
Die entscheidende Frage ist nicht das Design, sondern: Bildet ein Standard-B2B-Shop eure kundenindividuellen Regeln ab – und wie kommen Bestellungen sauber ins ERP? Das klären wir zuerst.
Sind Sortiment und Preise für alle Kunden gleich, reicht oft ein Shopsystem mit B2B-Modul. Ein B2B-Bestellportal programmieren zu lassen lohnt sich, wenn Sortimente, Konditionen, Referenznummern und Freigaben je Kunde variieren oder eng an ERP und eigene Auftragslogik gebunden sind.
Meist führt das ERP für Kunden, Artikel, Preise und Aufträge; ein PIM liefert Beschreibungen und Dokumente. Ob Bestand und Preis live abgefragt oder in festem Rhythmus synchronisiert werden, hängt von der ERP-Schnittstelle ab – unklare Echtzeitversprechen vermeiden wir vor der Prüfung.
Häufig startet ein Portal mit Sortiment, Konditionen und Wiederbestellung für ausgewählte Stammkunden. Freigabe-Workflows, CSV-Upload, Angebotsanfragen oder Rechnungsübersicht kommen dazu, wenn der Kern angenommen wird.
Standardbestellungen können automatisch als Auftrag angelegt werden; Sonderfälle – neue Lieferadresse, Preisabweichung, Großmenge – laufen zunächst über eine interne Prüfung. Kundenreferenz und Fehlerrückmeldung gehören zum Übergabekonzept.
Systeme & Grenzen / 05
Wir legen fest, ob ERP, PIM oder eine andere Quelle führt und wie Verfügbarkeit, Preis und Auftrag synchronisiert werden. Unklare Echtzeitversprechen werden vor Schnittstellenprüfung vermieden.
ERP für Kunden, Artikel, Preise, Aufträge und definierte Status
PIM oder Produktdatenquelle für Beschreibungen und Dokumente
Kunden- und Rollenmodell für Sortiment, Konditionen und Freigaben
Zahlungs- oder Kreditprüfung, sofern im B2B-Ablauf erforderlich
Bestands- und Preisabgleich per API oder festem Rhythmus
Export, API oder EDI für nachgelagerte Partner- und Logistikprozesse
Entscheidung / 06
Ist euer B2B-Verkauf weitgehend standardisiert, ist ein Shopsystem die günstigere Wahl. Sobald kundenindividuelle Regeln und ERP-Bindung dazukommen, lohnt eine eigene Entwicklung.
Individualsoftware prüfen, wenn …
Standard kann genügen, wenn …
Vorgehen / 07
Sortimente, Konditionen, Referenznummern, Rollen und Freigaben werden aufgenommen.
Artikel-, Preis- und Auftragsschnittstellen sowie der Aktualisierungsrhythmus werden festgelegt.
Sortiment, Konditionen, Wiederbestellung und Auftragsübergabe entstehen und werden mit Echtdaten getestet.
Ausgewählte Kunden bestellen produktiv; danach folgen Freigaben, Upload und weitere Funktionen.
Passende Leistung / 08
Verwandte Lösungen / 09
Häufige Fragen / 10
Der Aufwand richtet sich nach der Komplexität der Kundenregeln, der ERP-/PIM-Anbindung, Freigabe-Workflows und Zusatzfunktionen. Ein Portal mit Sortiment, Konditionen und Wiederbestellung ist deutlich günstiger als eine vollständige B2B-Commerce-Plattform. Nach der Konzeption geben wir eine Einschätzung.
Wenn Sortiment und Preise für alle Kunden gleich sind: oft ja. Sobald kundenindividuelle Sortimente, Konditionen, Referenznummern oder Freigaben und eine enge ERP-Bindung dazukommen, wird ein Standardshop schnell zum Umweg.
Ja, wenn Preisquelle und Zuordnung verlässlich sind. Das Portal zeigt nur Konditionen des angemeldeten Unternehmens; Aktualisierung und Fehlerfälle werden technisch definiert.
Nein. Bei besonderen Aufträgen ist zunächst eine interne Prüfung sinnvoll. Der Übergabeweg richtet sich nach Risiko, Datenqualität und bestehender Auftragslogik.
Wenn das ERP dokumentierte Schnittstellen für Kunden, Artikel, Preise und Aufträge bietet, ist eine Anbindung möglich. Den konkreten Zugang und die Aktualität prüfen wir vorab.
Ja, wenn Kunden viele Positionen übermitteln. Format, Artikelzuordnung und Fehlerrückmeldung werden so gestaltet, dass aus dem Upload kein neuer Prüfaufwand entsteht.
Ja. Rollen wie Besteller und Genehmiger sowie Wert- oder Budgetgrenzen lösen eine Freigabe aus, bevor die Bestellung an euch übergeben wird.
Nächster Schritt
Zeigen Sie uns Bestellformat, Kundensortiment und ERP-Ablauf. Wir grenzen einen Portalumfang ab, der die Doppelpflege tatsächlich beseitigt.