Format-Mapping
EDI-Segmente und Partnerfelder werden auf das interne Auftrags-, Liefer- oder Rechnungsmodell abgebildet.
Für Einkauf, Logistik und IT / 02
Bestellungen, Bestätigungen oder Lieferavise treffen als PDF und E-Mail ein und werden in interne Systeme übertragen. Bei großen Partnern unterscheiden sich zudem Formate und Pflichtfelder, sodass jede Abweichung manuellen Aufwand erzeugt.
Zielbild / 01
Eine EDI-Schnittstelle übersetzt definierte Geschäftsdokumente zwischen Partnerformat und internem Datenmodell. Mapping, Validierung, Quittierung und Fehlerbehandlung machen den Austausch reproduzierbar.
Die Integration wird pro Dokumenttyp und Partner spezifiziert. Ein klarer Konverter ersetzt keine fachliche Vereinbarung darüber, welche Felder und Reaktionen verbindlich sind.
Ausgangslage / 02
Bausteine / 03
EDI-Segmente und Partnerfelder werden auf das interne Auftrags-, Liefer- oder Rechnungsmodell abgebildet.
Pflichtsegmente, Wertebereiche und Partnerregeln werden vor der Verbuchung kontrolliert.
Technische Quittungen und fachliche Verarbeitung bleiben pro Nachricht und Partner nachvollziehbar.
Fehlerhafte Nachrichten werden isoliert, korrigiert und ohne unkontrollierte Doppelverarbeitung erneut eingespielt.
Beispielablauf / 04
Der Datenfluss trennt technische Annahme, fachliche Prüfung und Verbuchung sauber voneinander.
Die Bestellung wird über den vereinbarten Transportweg authentifiziert und eindeutig protokolliert.
Partnerfelder, Artikelreferenzen und Einheiten werden in das interne Modell transformiert.
Unbekannte Artikel, fehlende Angaben oder unzulässige Werte werden als konkrete Fehler ausgegeben.
Ein gültiger Datensatz erreicht ERP oder Auftragsverwaltung; Quittung und Referenz werden gespeichert.
Systeme & Grenzen / 05
Nachrichtentyp, Standard, Version, Transport, Zertifikate und Reaktionszeiten werden vor der Entwicklung geklärt. Ohne Partnerdokumentation ist kein belastbares Mapping möglich.
EDIFACT, XML, JSON oder partnerspezifische Formate nach bereitgestellter Spezifikation
AS2, SFTP, API oder vorhandener EDI-Dienstleister als geprüfter Transportweg
ERP, Lager oder Abrechnungssystem über verfügbare Schnittstellen
Monitoring, Archivierung und Alarmierung für fehlgeschlagene Nachrichten
Entscheidung / 06
Individualsoftware prüfen, wenn …
Standard kann genügen, wenn …
Vorgehen / 07
Wir klären Nutzer, Daten, bestehende Systeme und den konkreten Engpass im heutigen Prozess.
Ein erster sinnvoller Umfang wird von späteren Erweiterungen und offenen Annahmen getrennt.
Prüfbare Zwischenstände machen fachliche Entscheidungen früh sichtbar und korrigierbar.
Tests, Datenübergang und Nutzung werden vorbereitet; Betreuung und Ausbau bleiben vereinbar.
Passende Leistung / 08
Verwandte Lösungen / 09
Häufige Fragen / 10
Das hängt von der Partner-Spezifikation ab. Gängige Standards und individuelle Formate sind technisch möglich, müssen aber für Nachrichtentyp, Version und Pflichtfelder konkret geprüft werden.
Nicht in jedem Fall. Transport, Partnerzahl, Zertifikatsmanagement und Betriebsanforderungen entscheiden, ob ein spezialisierter Provider sinnvoller ist als eine direkte Verbindung.
Sie werden nicht stillschweigend verbucht. Die Integration protokolliert den konkreten Fehler, verhindert Doppelverarbeitung und ermöglicht einen kontrollierten Wiederanlauf.
Nächster Schritt
Senden Sie uns Dokumenttyp, Partnerspezifikation und beteiligte Systeme. Wir prüfen Mapping, Transportweg und einen realistischen ersten EDI-Datenfluss.