Quellenindex
Ausgewählte Ordner, Wikis, SharePoint- oder Confluence-Bereiche werden strukturiert eingelesen und bei Änderungen kontrolliert aktualisiert.
Für Wissensmanagement, IT und Fachbereiche / 03
Wer internes KI-Wissensmanagement entwickeln lassen will, kennt die Ausgangslage: Prozesswissen verteilt sich auf Laufwerke, Wikis, Handbücher und Köpfe einzelner Mitarbeitender. Die Suche liefert Dateinamen statt Antworten, und neue Kollegen wissen nicht, welche Quelle aktuell oder verbindlich ist.
Zielbild / 01
Ein interner KI-Wissensassistent durchsucht freigegebene Inhalte, formuliert eine Antwort und nennt die zugrunde liegenden Quellen. Zugriffsrechte und Gültigkeit der Dokumente begrenzen, was ein Nutzer sehen darf.
Der Assistent ersetzt weder Dokumentenpflege noch fachliche Verantwortung. Er schafft einen Fragezugang und macht sichtbar, aus welcher Quelle eine Aussage stammt und wann keine belastbare Antwort vorliegt.
Ausgangslage / 02
Bausteine / 03
Ausgewählte Ordner, Wikis, SharePoint- oder Confluence-Bereiche werden strukturiert eingelesen und bei Änderungen kontrolliert aktualisiert.
Ergebnisse berücksichtigen Nutzerrolle und Dokumentzugriff, statt vertrauliche Inhalte global verfügbar zu machen.
Die Ausgabe verweist auf konkrete Quellenabschnitte, damit Nutzer Kontext und Gültigkeit selbst prüfen können.
Unbeantwortete Fragen und widersprüchliche Quellen werden als Pflegebedarf sichtbar, nicht durch erfundene Sicherheit verdeckt.
Modellbetrieb und Ablage werden an euren Datenschutz angepasst – EU-Hosting oder ein Modell, das nicht mit euren Daten trainiert.
Zugang über eine eigene Oberfläche, das Intranet oder einen Chat-Client wie Teams oder Slack, je nach Nutzung.
Beispielablauf / 04
Die Antwort wird aus zugänglichen Dokumenten erzeugt und bleibt überprüfbar.
Die Anwendung ermittelt Rolle und die dafür freigegebenen Wissensquellen.
Relevante Abschnitte werden nach Bedeutung und Aktualität als Antwortgrundlage ausgewählt.
Das Modell fasst die gefundenen Informationen verständlich zusammen und verlinkt ihre Herkunft.
Bei fehlender oder widersprüchlicher Grundlage verweist der Assistent an die zuständige Fachrolle.
Im Detail
Hinter der Oberfläche steht ein RAG-Ansatz: eure Dokumente werden durchsuchbar gemacht, relevante Stellen an ein Sprachmodell gegeben, die Antwort mit Quellen belegt. Entscheidend sind Datenhaltung und Quellenqualität.
Bietet eure Wissensplattform bereits eine KI-Suche mit Rechteprüfung, die passt, ist das der günstigere Weg. Ein internes KI-Wissensmanagement entwickeln zu lassen lohnt sich, wenn Wissen über mehrere Quellen verteilt ist, Berechtigungen und Quellenbelege zwingend sind oder eine öffentliche KI aus Datenschutzgründen ausscheidet.
Je nach Anforderung: ein bei einem Anbieter mit EU-Datenverarbeitung gehostetes Modell, das eure Inhalte nicht zum Training nutzt, oder ein selbst betriebenes Modell. Die verarbeiteten Quellen, die Aufbewahrung von Fragen und die Protokollierung werden mit euren Verantwortlichen festgelegt.
Meist startet der Assistent mit einem klar abgegrenzten Wissensbereich – etwa Qualitätsmanagement-Handbuch, IT-Anleitungen oder Vertriebsunterlagen – für eine Nutzergruppe. Weitere Quellen und Rollen kommen dazu, wenn die Antworten als verlässlich wahrgenommen werden.
Der Assistent ist nur so gut wie der angebundene Bestand. Veraltete oder widersprüchliche Dokumente werden nicht durch flüssige Sprache glaubwürdiger – deshalb macht das System Lücken und Konflikte sichtbar und braucht benannte Dokumenteigentümer.
Systeme & Grenzen / 05
Vorhandene Ablagen werden nach Eigentümer, Gültigkeit und Zugriff bewertet. Der Assistent darf überholte Dokumente nicht durch Sprachqualität glaubwürdiger erscheinen lassen.
Freigegebene Dokumentenablagen, Wikis, SharePoint oder Confluence
Unternehmenslogin und Rolleninformationen für gefilterten Zugriff
Sprachmodell mit vereinbarter Datenverarbeitung (EU-Hosting oder Eigenbetrieb)
Feedbackweg zur fachlich verantwortlichen Dokumenteigentümerin oder zum Eigentümer
Optionaler Zugang aus Teams, Slack oder dem Intranet
Protokollierung und Stichprobenprüfung ohne unnötige Speicherung vertraulicher Fragen
Entscheidung / 06
Deckt eine vorhandene Wissensplattform eure Quellen und Rechte mit ihrer KI-Suche ab, ist sie die günstigere Wahl. Eine eigene Lösung lohnt sich bei verteilten Quellen und strengen Datenschutzvorgaben.
Individualsoftware prüfen, wenn …
Standard kann genügen, wenn …
Vorgehen / 07
Ablagen werden nach Eigentümer, Gültigkeit, Zugriff und Eignung für einen ersten Bereich bewertet.
Modellbetrieb, Datenverarbeitung, Aufbewahrung von Fragen und Protokollierung werden abgestimmt.
Index, berechtigte Suche und belegte Antworten für einen Wissensbereich entstehen und werden geprüft.
Antwortqualität und Lücken werden bewertet; danach folgen weitere Quellen, Rollen und Zugänge.
Passende Leistung / 08
Verwandte Lösungen / 09
Häufige Fragen / 10
Der Aufwand richtet sich nach der Zahl und Beschaffenheit der Quellen, den Berechtigungsanforderungen, der Datenschutzlösung und den Zugängen. Ein Assistent für einen abgegrenzten Wissensbereich ist deutlich günstiger als eine unternehmensweite Lösung. Nach der Quellenbewertung geben wir eine Einschätzung.
Nein, wenn das so eingerichtet wird. Es kommen Modelle zum Einsatz, die Eingaben nicht zum Training nutzen, mit vereinbarter Datenverarbeitung – oder ein selbst betriebenes Modell.
Nein. Die Suche berücksichtigt Rolle und Dokumentzugriff. Wer ein Dokument nicht sehen darf, erhält daraus auch keine Antwort.
So aktuell wie der angebundene, gepflegte Quellenbestand und sein Synchronisationsrhythmus. Dokumentversion und Aktualisierung werden Teil des Konzepts.
Sie kann freigegebene Anweisungen auffindbar erklären und zitieren. Welche Dokumente verbindlich sind und wann eine Fachperson entscheiden muss, legt Ihr Unternehmen fest.
Ja. Neben einer eigenen Oberfläche ist der Zugang aus einem Chat-Client oder dem Intranet möglich, je nachdem wo gefragt wird.
Ein erster abgegrenzter Wissensbereich ist je nach Quellenlage meist in einigen Wochen nutzbar. Weitere Quellen, Rollen und Zugänge folgen schrittweise.
Nächster Schritt
Nennen Sie Wissensquellen, Nutzerrollen und typische Fragen. Wir prüfen, ob der Bestand für einen begrenzten, nachvollziehbaren KI-Assistenten geeignet ist.