Daten-Mapping
Felder aus Shop, ERP oder Fachanwendung werden eindeutig den DATEV-Buchungsfeldern zugeordnet – Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel, Kostenstelle. Die Zuordnung wird versioniert dokumentiert, damit Änderungen nachvollziehbar bleiben.
Für Buchhaltung und kaufmännische Leitung / 01
Wer eine DATEV-Schnittstelle entwickeln lassen möchte, steht meist am selben Punkt: Buchungsdaten werden aus Vorsystemen exportiert, in Tabellen korrigiert und zusammen mit Belegen an die Buchhaltung übergeben. Rückfragen entstehen, weil Referenzen fehlen oder Formate nicht zum vorgesehenen DATEV-Ablauf passen.
Zielbild / 01
Eine individuelle DATEV-Schnittstelle bereitet definierte Buchungsinformationen und Belegreferenzen reproduzierbar auf. Welche Übergabe technisch möglich ist, wird anhand der verfügbaren dokumentierten Schnittstellen, Berechtigungen und des eingesetzten DATEV-Prozesses geprüft.
Die Integration folgt Ihrer abgestimmten Buchungslogik: Sie validiert Pflichtwerte, verbindet Beleg und Buchung und dokumentiert je Datensatz, ob er verarbeitet, abgelehnt oder zur Korrektur zurückgestellt wurde. Kontenrahmen und Freigabe bleiben bei Buchhaltung und Steuerberatung.
Ausgangslage / 02
Bausteine / 03
Felder aus Shop, ERP oder Fachanwendung werden eindeutig den DATEV-Buchungsfeldern zugeordnet – Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel, Kostenstelle. Die Zuordnung wird versioniert dokumentiert, damit Änderungen nachvollziehbar bleiben.
Formate, Pflichtangaben und Ihre Kontierungsregeln werden vor der Übergabe geprüft. Nur vollständige, regelkonforme Datensätze verlassen das System.
Buchung und zugehöriges Dokument – Rechnung, Lieferschein, Kassenbeleg – erhalten eine stabile gemeinsame Referenz für die spätere Recherche in DATEV oder im Archiv.
Nicht verarbeitbare Datensätze bleiben mit konkretem Fehlergrund sichtbar und lassen sich nach Korrektur gezielt erneut bereitstellen – ohne Doppelbuchung.
Ob DATEV-Buchungsstapel im EXTF-/DTVF-Format, ASCII-Import oder ein von Ihrer Kanzlei vorgegebenes Austauschformat: Der Aufbau wird an die tatsächlich genutzte DATEV-Umgebung angepasst.
Täglicher Lauf, Sammelübergabe zum Periodenende oder Freigabe durch die Buchhaltung – der Auslöser wird zum realen Abschlussprozess passend gewählt statt fest verdrahtet.
Beispielablauf / 04
Die Schnittstelle automatisiert wiederholbare technische Schritte, nicht die fachliche Verantwortung der Buchhaltung.
Freigegebene Rechnungen und Beleginformationen werden aus dem führenden System gelesen und einem Verarbeitungslauf zugeordnet.
Felder werden ins DATEV-Format transformiert und anhand der vereinbarten Kontierungs- und Steuerregeln auf Vollständigkeit geprüft.
Unklare Kontierungen oder fehlende Angaben gehen in eine nachvollziehbare Prüfliste statt in einen stillen Abbruch.
Gültige Datensätze und Belegreferenzen werden über den technisch freigegebenen Weg bereitgestellt und je Lauf protokolliert.
Im Detail
Bevor eine Zeile Code entsteht, klären wir, welcher DATEV-Baustein im Einsatz ist, welcher Zugangsweg offiziell erlaubt ist und welche Buchungen überhaupt automatisiert übergeben werden sollen. Erst dann lassen sich Aufwand und Nutzen belastbar einschätzen.
Am häufigsten ist der DATEV-Buchungsstapel im EXTF-/DTVF-Format oder eine ASCII-Schnittstelle, die Ihre Steuerkanzlei einliest. Sind DATEV Unternehmen online, DATEV Rechnungswesen oder ein Belegtransfer im Einsatz, prüfen wir den jeweils dokumentierten Weg. Ein direkter API-Zugriff wird nur zugesagt, wenn Produkt, Lizenz und Freigabe das hergeben.
Statt alle Buchungskreise gleichzeitig anzubinden, beginnt ein Projekt meist mit einem klar abgegrenzten Strom – etwa Ausgangsrechnungen aus dem ERP oder Kassendaten einer Filiale. Dieser Stapel wird gemappt, validiert und mit der Kanzlei getestet, bevor weitere Quellen dazukommen.
Kontenrahmen, Kontierungslogik und steuerliche Bewertung geben Ihre Buchhaltung und Steuerberatung vor. Wir setzen den abgestimmten technischen Datenfluss um, protokollieren jede Übergabe und machen Abweichungen sichtbar – wir bewerten keine Buchungen.
Uneinheitliche Stammdaten wie Debitorennummern oder Steuerschlüssel, fehlende Belegreferenzen und stille Formatänderungen in einem der Systeme sind die häufigsten Fehlerquellen. Deshalb gehören ein Testlauf mit echten Daten, eine Fehlerliste und ein kontrollierter Produktivstart fest zum Vorgehen.
Systeme & Grenzen / 05
PixelManufaktur behauptet keine DATEV-Partnerschaft oder Zertifizierung. Wir prüfen den konkreten DATEV-Baustein, verfügbare offizielle Zugangswege, Lizenzen, Freigaben und Testmöglichkeiten, bevor ein Integrationsumfang festgelegt wird.
Dokumentierte DATEV-Schnittstellen oder freigegebene Austauschformate je Einsatzfall
ERP, Shop, Abrechnung oder Fachanwendung als geprüfte Datenquelle
Belegablage mit eindeutiger Referenz und geregelter Zugriffsberechtigung
Stammdatenabgleich für Debitoren, Kreditoren, Konten und Steuerschlüssel
Monitoring mit Fehlerliste und Wiederanlauf je Übergabelauf
Testlauf, Abstimmung mit Buchhaltung oder Steuerberatung und kontrollierter Produktivstart
Entscheidung / 06
Nicht jeder Betrieb braucht eine eigene Entwicklung. Die Entscheidung hängt davon ab, wie speziell Ihre Vorsysteme und Buchungsregeln sind.
Individualsoftware prüfen, wenn …
Standard kann genügen, wenn …
Vorgehen / 07
DATEV-Baustein, Lizenz, erlaubter Weg und Zielformat werden verbindlich geklärt.
Ein Buchungsstrom mit klarer Quelle und Kontierung wird für den Start ausgewählt.
Feldzuordnung, Prüfregeln und Fehlerprotokoll entstehen und werden mit Echtdaten getestet.
Testimport, Abstimmung mit der Buchhaltung und kontrollierter Produktivstart mit Monitoring.
Passende Leistung / 08
Verwandte Lösungen / 09
Häufige Fragen / 10
Nein, das lässt sich nicht pauschal zusagen. Produkt, Lizenz, dokumentierte Schnittstelle, Berechtigung und konkreter Datenprozess müssen vor der Aufwandsschätzung geprüft werden.
Das hängt vom Zielformat, der Zahl der Quellsysteme und der Komplexität der Kontierungsregeln ab. Ein abgegrenzter erster Buchungsstapel ist deutlich günstiger als eine vollständige Anbindung aller Buchungskreise. Vor einer Schätzung prüfen wir Zugangsweg und Datenqualität.
Üblich sind der DATEV-Buchungsstapel im EXTF-/DTVF-Format und ASCII-Importe. Welches Format passt, hängt davon ab, was Ihre Steuerkanzlei einliest und welche DATEV-Anwendung im Betrieb läuft.
Buchung und Beleg können über eine gemeinsame Referenz verknüpft werden. Ob Belegbilder selbst übertragen werden, richtet sich nach dem eingesetzten DATEV-Belegprozess und den verfügbaren Zugängen.
Ein klar abgegrenzter erster Stapel ist meist in wenigen Wochen testbar. Länger dauert es, wenn Stammdaten uneinheitlich sind oder mehrere Quellsysteme zusammengeführt werden.
Wenn das System einen dokumentierten Export oder eine API für Buchungs- und Belegdaten bietet, ist eine Anbindung technisch möglich. Den konkreten Zugang prüfen wir vorab.
Wir weisen auf dieser Seite keine DATEV-Partnerschaft oder Zertifizierung aus. Gegenstand ist die individuelle technische Integration über einen für Ihren Einsatz verfügbaren und freigegebenen Zugangsweg.
Ihre Buchhaltung beziehungsweise Steuerberatung definiert und bestätigt die fachlichen Regeln. Wir setzen den abgestimmten technischen Datenfluss und seine Prüfungen um.
Nächster Schritt
Nennen Sie Quellsystem, DATEV-Zielprozess und heutiges Austauschformat. Wir prüfen zunächst Zugangsweg und Datenqualität, bevor wir eine Umsetzung einordnen.